Kalender

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Okt
28
Mi
AYA de Yopougon @ Kommunales Kino
Okt 28 um 17:30 – 19:00
AYA de Yopougon @ Kommunales Kino | Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | Deutschland

Der Film zum Buch „AYA“ von Clement Oubrérie und Marguerite Abouet erschien 2013 und wird in Originalsprache (Französische der Elfenbeinküste) mit französischen Untertiteln gezeigt.
Einführung zum Film: Herr Dr. Hartmut Nonnenmacher, Romanist an der Universität Freiburg.

Zum Buch: Ende der 1970er-Jahre: In der ivorischen Metropole Abidjan leben Aya und ihre beiden Freundinnen Adjoua und Bintou. Aya ist 19 Jahre alt, das Alter, in dem alles erreichbar scheint – vielleicht sogar ein Medizinstudium gegen den Willen des Vaters, der seine Tochter lieber heute als morgen verheiratet sähe. Während Aya von einer Zukunft als Ärztin träumt, schlagen sich Adjoua und Bintou die Nächte in den örtlichen Tanzbars um die Ohren und rauben ihrer Freundin mit ihren chaotischen Liebschaften den letzten Nerv…
Zeichner: Clément Oubrérie, Autorin: Marguerite Abouet
Das Buch wird ab dem 26.10. im CCFF gezeigt.

Direkt im Anschluss an die Filmvorführung:
Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 20:00 Uhr im Ausstellungsraum des Centre Culturel Français Freiburg im Kornhaus (Münsterplatz 11)

Aya – Buchvorstellung & Gespräch
In Anwesenheit von Marguerite Abouet
Vorstellung der Comicserie Aya und Gespräch mit der Szenaristin Marguerite Abouet und dem Übersetzer Ulrich Pröfrock
Moderation Dr. Hartmut Nonnenmacher, Romanisches Seminar Universität Freiburg.
Passive Französischkenntnisse erwünscht.
„Ein wunderbarer Comic über den Alltag dreier heranwachsender Mädchen [an der Elfenbeinküste] im Afrika der späten Siebzigerjahre“ (Christian Gasser, WDR 3).

Eintritt: frei

Öffnungszeiten CCFF:
Montag – Donnerstag: 9.00 – 17.30
Freitag: 9.00 – 14.00
Samstag und Sonntag geschlossen

Okt
29
Do
Von Mäusen und Katzen @ Stadtbibliothek Freiburg
Okt 29 um 20:00 – 21:30
Von Mäusen und Katzen @ Stadtbibliothek Freiburg | Freiburg | Baden-Württemberg | Deutschland

Dirk Görtler: Von Mäusen und Katzen.
Wie jüdisch/amerikanische Comic Künstler sich mit Judenverfolgung und  
Naziherrschaft auseinandersetzten.

Bernard Krigstein (1919 – 1990), Will Eisner (1917 – 2005) und Art  Spiegelman (*1948), drei amerikanische Comic Künstler mit jüdischen  Wurzeln, setzten sich in ihren Werken auf sehr unterschiedliche Weise  mit Nazi Terror und Judenverfolgung auseinander. Die Form ihrer  Beschäftigung mit diesem schwierigen Thema ist gleichzeitig auf das  engste mit der Entwicklungsgeschichte der Comics zu Graphic Novels  verbunden. Vom 1940er Jahre WWII-Propaganda-Comic aus amerikanischer  Sicht, über das Einbauen dieses Themas in kommerzielle Comic Narrative  in der Nachkriegszeit, die Befreiung des grafischen Erzählens in der  Epoche der »Underground Comix« Ende der 1960er Jahre bis zur  Neudefinition dieses Mediums Mitte der 1970er Jahre durch die  Einführung des Begriffs »Graphic Novel« geht die Reise dieses von  zahlreichen Bildbeispielen begleiteten Vortrages. Alle drei Comic  Künstler sind nicht Nutzer von diesen neuen Optionen in der Comic  Geschichte gewesen, sie haben diese Entwicklungsschritte vielmehr  ausgelöst und mit ihren herausragenden Werken geprägt. Comic und  Graphic Novel in ihrer heutigen Form haben Bernard Krigstein, Will  Eisner und Art Spiegelman unendlich viel zu verdanken.

Referent: Dirk Görtler, Freiburg
Dozent für Illustration an der Hochschule für Kunst, Design und  Populäre Musik, Freiburg
Lehrbeauftragter für Geschichte der Popkultur an der Popakademie  Baden-Württemberg in Mannheim

Okt
30
Fr
Persepolis & Poulet aux prunes @ Kommunales Kino
Okt 30 um 19:30 – 23:00

Film Double-Feature mit zwei Filmen von Marjane Satrapi. Marjane Satrapi hat zwei gänzlich unterschiedliche Wege gewählt, ihre berühmten Graphic  Novels, die auf autobiographischen Erlebnissen beruhen, zu verfilmen. Während PERSEPOLIS stilgetreu als Zeichentrick umgesetzt wurde, der der Ursprungs-Graphic Novel auch ästhetisch entspricht, wagt Sie in POULET AUX PRUNES den Sprung in die Realverfilmung. Wir zeigen beide Filme mit einer Einführung.

19:30 PERSEPOLIS
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud | Frankreich 2007 | OmU | 95 Min.
Einführung: Johanna Metzler

21:30 POULET AUX PRUNES – HUHN MIT PFLAUMEN
Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud | Frankreich, Belgien, Deutschland 2012 | OmU | 91 Min.
Einführung: Johanna Metzler

huhn mit pflaumen huhn_mit_pflaumen2 persepolis

Okt
31
Sa
Barbara Yelin erzählt von „Irmina“ @ KoKi
Okt 31 um 19:30 – 21:00
Barbara Yelin erzählt von „Irmina“ @ KoKi | Freiburg | Baden-Württemberg | Deutschland

Ein Comicroman über Lebenswege, Geschichte und Mut

Mit ihrer Graphic Novel „Irmina“ gelingt Barbara Yelin ein „Meisterwerk“ (FAZ), ein packendes, vielschichtiges Drama um die Entscheidung zwischen persönlicher Freiheit und dem Drang nach gesellschaftlichem Aufstieg. Basierend auf der Geschichte ihrer Großmutter erzählt Yelin in atmosphärisch dichten Bildern von einer faszinierenden jungen Deutschen im London der Dreißiger, die sich in einen schwarzen Austauschstudenten verliebt. Zurück in Deutschland heiratet Irmina einen Nazi, bekommt ein Kind und wird viele Jahre nach dem Krieg von einem Brief aus ihrer Einsamkeit gerissen.
Barbara Yelin liest aus „Irmina“, erzählt von der intensiven Arbeit an ihrer Graphic Novel und kommt ins Gespräch über deutsche Geschichte, Mitläufertum und einen Lebensweg, durch den ein berührend neuer Zugang zur Zeit des Nationalsozialismus entsteht.

Barbara Yelin, geboren 1977 in München, studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Als Comiczeichnerin ist sie vor allem in Frankreich durch die Bände „Le visiteur“ und „Le retard“ bekannt geworden. Mit „Irmina“ (Reprodukt, 2014) erzielte sie auch in Deutschland einen großen Erfolg.

Nov
1
So
Best of Tricks for Kids @ KoKi
Nov 1 um 15:30 – 17:00

Das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart hat ein Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das eine Auswahl der besten Animationskurzfilme der letzten Jahre vereint. Das Kommunale Kino zeigt Auszüge aus dem Programm. Nicht nur für Kinder!

Empfohlen ab 6 Jahren

Comics, Entwicklung und Dämonisierung eines Mediums @ Weinschlösschen Freiburg
Nov 1 um 19:00 – 20:30
Comics, Entwicklung und Dämonisierung eines Mediums @ Weinschlösschen Freiburg | Freiburg im Breisgau | Baden-Württemberg | Deutschland
Vortrag: Wie sich das Medium Comic über ein Jahrhundert in unterschiedlichen Ländern entwickelt hat und wie es in den 60iger Jahren zu der Dämonisierungs-Kampagne kommen konnte.Bei keinem anderen Medium ist das Image einer sachlichen Betrachtung so im Wege wie beim Comic. Ein Phänomen das sich in der Hauptsache auf Deutschland und Amerika beschränkt und das in beiden Ländern unterschiedliche Gründe hat. Die Suche nach Erklärungen führt in der Geschichte zurück zu den Ursprüngen und den Vorläufern – beginnend mit prähistorischer Höhlenmalerei – beschreibt die Entwicklung in den unterschiedlichen Ländern und die Einflüsse denen diese ausgesetzt war. Mit vielen Bildbeispielen wird die bunte Vielfalt des Mediums vor dem Zuhörer ausgebreitet. In den letzten Jahren fand eine Verbesserung des Images in Deutschland statt, interessanter Weise parallel zu einem Verlust an Marktbedeutung. Die Comics haben unser Leben bereichert und unser Sehen geprägt.

Referent: Wolfgang Keller, Riegel

Freier Illustrator und Grafikdesigner, Zeichner Texter und Herausgeber von Comics, langjähriger Mitarbeiter beim größten Comic Verlag Deutschlands

Nov
8
So
Mehr als Zeichentrick @ KoKi
Nov 8 um 15:30 – 17:00

Schätze aus den Defa-Studios

Animationsfilm war schon immer mehr als Zeichentrick! Im Defa-Trickfilmstudio, das 1955 in Dresden gegründet wurde, entstand eine Vielzahl an Lege- und Puppentrickfilmen. Ob nun Bäume aus Klobürsten oder Tiere aus Sand über die Leinwand flimmern oder Figuren aus Zeitung und Tapete Abenteuer erleben, der Einfallsreichtum für die Verwendung einfacher Materialien war hier groß. Das Programm „Animationsfilm – mehr als Zeichentrick“ vereint zwei Märchen und vier kurze Geschichten.

_Regie: diverse / 57 Min. //

Als Vorfilm wird der Abschlussfilm der Trickfilmwerkstatt gezeigt, empfohlen ab 5 Jahren